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- DIE DREI HANNOVERSCHEN URGESTEINE -
Typisch für Hannovers Schützenszene ist eigentlich die hohe Zahl an Vereinen. Eine richtige „Zentrale“ gibt es nicht. Grob gesagt bilden sogar die namentlichen Stadtteilklubs mit ihren durchschnittlich größeren Mitgliederbeständen und ihren meist vereinseigenen Anlagen das Rückgrat. Unter historischen Gesichtspunkten müssen jedoch drei allgemein-hannoversche Vereine ins Bewußtsein gerufen werden. Im 19. Jahrhundert sah der Schützenausmarsch eine ganze Zeit lang so aus, daß sie immer an den Spitzen der damals drei Züge liefen, und hinter ihnen nur noch unorganisierte, nicht-uniformierte Schützen folgten.


Uniformierte Schützengesellschaft v. 1837 Hannover
Als erster richtiger Schützenverein Hannovers müßte die USG 37 stadtweit erhöhte Aufmerksamkeit genießen. Stattdessen ist sie ein unbeschriebenes Blatt. Außer daß 2012 zum 175. Jubiläum die seit Gründung bestehende Schirmherrschaft des Welfenhauses bestätigt wurde, ist im Netz nichts halbwegs Aktuelles zu erfahren. Wie Nachforschungen ergaben, treffen sich nur noch sehr wenige Schützen zum Schießen als Untermieter bei der Südstädter SG. Die traditionellen Mäntel hat man schon lange abgelegt. Als Anfang des Jahrtausends die Schützengesellschaft Bremervörde (!) gedachte, sich eine Uniform aus der eigenen Vereinsgeschichte als Festanzug zu erstellen, konnte sie die ausgemusterten Stücke der USG 37 gut dafür gebrauchen. Bei der Gelegenheit wurde sie auch gleich deren ständiger Gastverein beim Schützenausmarsch. Schon wegen der zahlenmäßigen Überlegenheit sollten die Bremervörder fortan das Bild des Blocks bestimmen. Mittlerweile wird ihr Auftreten so gedeichselt, daß sie für die USG 37 zu halten sind! Die ca. zwei darunter befindlichen Hannoveraner schlüpfen dann auch nochmal in die selbe, ihre alte Kleidung (Schirmmützen mit Jagdhorn-Anstecker und Gerbera-Blume trug die USG 37 früher allerdings nie). Besondere Ehrfurcht ist vor den Vereinsfarben Gelb-Weiß geboten, die vom Königreich Hannover entlehnt wurden und ein durchgängiges Band bis dorthin zurück bilden!


Verein für Freihandschießen Hannover v. 1862
Im Streben, ernsthaft die Schießleistungen der örtlichen Schützen zu verbessern, erblickte als zweiter Verein der VfF das Licht der Welt. Für einige Jahrzehnte vertrat er Hannover praktisch im Alleingang bei den sehr prestigeträchtigen Bundes­wettbewerben. Seine Vereinsfarben Schwarz-Weiß-Rot tanzen nicht nur aus der Reihe, sondern sind auch deshalb bemerkenswert, da das Gründungsdatum 1862 vor dem Kaiserreich und auch vor dem Norddeutschen Bund liegt. Tatsächlich hatte er anfangs die Farben Schwarz-Rot-Gold geführt, was mit der Reichsgründung 1871 nicht mehr geduldet und zwangsweise abgeändert wurde. Trotz all dieser Tradition wird die sportliche Seite des Schützenwesens beim VfF nach wie vor wichtig­genommen (wie unter den uniformierten Vereinen wohl höchstens noch bei Linden 04). Nicht umsonst hat man seine Zelte direkt an der Landes-Schießsportanlage in Wülfel aufgeschlagen. Beim Schützenausmarsch stellte der VfF bis vor Kurzem noch so ziemlich den größten Marschblock der hannoverschen Vereine, hat dort aber auffallend stark abgebaut.


Hannoverscher Jagdklub v. 1878
Mehrere aktuelle und ehemalige hannoversche Schützenvereine tragen das Wort „Jagd“ im Namen. Der HJK entstand tatsächlich als jagdliche Interessenvertretung, nachdem 1878 die Hirschjagd im Tiergarten (Stadtteil Kirchrode) eingeschränkt wurde. Natürlich sind aber beide Lager längst sauber voneinander getrennt, und beim HJK wird nurmehr auf Scheiben geschossen. In der NS-Zeit mußte sich der Klub ordnungshalber umbenennen. Nach dem 2.WK lief es genau umgekehrt, da erlaubten die Alliierten den Begriff „Schützen“ nicht, weshalb einige Vereine das Tarnwort „Jagd“ verwendeten, worin also die zweite Quelle für die sprachliche Verquerung liegt. Der HJK galt früher als vornehme, vielleicht elitäre Gesellschaft. Gleichwohl war er Hannovers größter Schützenverein, der sich mit seiner Stärke immer wieder für die Allgemeinheit einsetzte und insbesondere auch den Schützenausmarsch ankurbelte. 1965 spaltete sich der bald noch mitgliederreichere „Niedersächsische Jagdklub Hannover“ ab. In Zeiten des Niedergangs näherten sich HJK und NJK wieder einander an, bildeten bis 2017 sogar jahrelang einen gemeinsamen Marschblock. Es ist ein Jammer, wie klein auch diese beiden einstigen hannoverschen Institutionen inzwischen geworden sind. Während sich der NJK am Flughafen niedergelassen hat, lebt der HJK derart aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, daß sich nichtmal sein Standort herausfinden läßt.




- BESTEHENDE SCHÜTZENVEREINE -
Im Folgenden werden die Schützenvereine sowie Musikzüge Hannovers erfaßt, um erstens einen Überblick zu geben, zweitens Tendenzen zu veranschaulichen, und drittens die Szene(n) zu unterstützen. Es dreht sich hier nur um Vereine/Gruppen, die nach Hannover bzw. Stadtteilen benannt sind oder die sich ohne Nennung eines Ortsnamens als hannöversch verstehen. Dieser Zuschnitt ist nicht ideal, denn zum einen können Übungsstätten auch außerhalb der Stadtgrenzen liegen, zum anderen hätten am Stadtrand wohnende Hannoveraner zu Vereinen/Gruppen aus den Vororten evtl. die kürzeren Wege. Am besten wäre eigentlich eine Betrachtung des geschlossenen Siedlungsgebiets, was jedoch mit Rissen durch sämtliche Nachbargemeinden verbunden wäre. Wer im Grenzbereich wohnt und ernsthaft Interesse am Einstieg hat, wird die jeweilige Lage schon sondieren können (s. hierzu auch die Unterseite „Teilnehmer-Statistik“). Wegen der unterschiedlichen Namensaufbauten ist eine klar nachvollziehbare Auflistung der Vereine/Gruppen schier unmöglich. Aber es gibt auch noch was Gutes zu vermelden: Sofern existent, lassen sich ihre Netzseiten mit Klick auf die Vereinsnamen direkt aufrufen.

Schützenverein Anmerkungen
Schießsportclub „Adlerhorst“ v. 1965 Standort ist die Oststadt.
Uniformierte Schützengesellschaft
Ahlem v. 1895
Schützengesellschaft „Alte List“
zu Hannover v. 1980
Der Name bezieht sich auf die Gaststätte „Zur Alten List“ im Stadtteil List. Jedoch
hat der Verein seinen Standort heute ganz woanders, in Empelde.
Schützenclub „Alt-Linden“ v. 1921 Der Name bezieht sich auf die ehemalige Gaststätte „Alt-Linden“. Standort des Vereins ist Linden-Süd.
Schützengesellschaft Anderten v. 1901 Dieser Verein ist kein Mitglied des „Verbandes Hannoverscher Schützen­vereine“, nimmt aber selbstverständlich
am Schützenausmarsch teil.
Schützengesellschaft Badenstedt v. 1925
Schützengesellschaft Bemerode v. 1838
Schützengesellschaft Bothfeld v. 1892
Schützenvereinigung Döhren v. 1861
Schießclub „Feierabend“ v. 2008 Der Name bezieht sich auf die Schrebergartenkolonie in Vahrenwald. Ob der Verein dort auch seinen Standort hat, ist unbekannt. 2019 wurde am Schützenausmarsch nicht teilgenommen.
Schützengesellschaft Groß-Buchholz
v. 1879
Schützengesellschaft Hainholz v. 1908 Hainholz als Standort kann bisher nicht bestätigt werden.
Schießsportabteilung des
Fanfarenkorps` Hannover
Schießbetrieb findet in der Südstadt und
in Ahlem statt; der Standort des Vereinslokals ist unbekannt.
Hannoverscher Jagdklub v. 1878 Schießbetrieb findet in Krelingen (bei Walsrode), Ahrbergen (bei Sarstedt) und Langenhagen statt. Ob der Verein einen Standort in Hannover hat, ist unbekannt.
„Kronen“-Schützengilde v. 1984 Hannover Der Name bezieht sich auf das ehemalige Hotel (mit Lokal und Schießbahn) „Zur Krone“ in der Oststadt. Über den heutigen Standort des Vereins ist bisher nichts bekannt. Die geographische Zuordnung in den Zugaufstellungen und das „Vereinslokal“-Schild in Linden-Süd widersprechen sich.
Niedersächsischer Jagdklub Hannover Standort ist Schulenburg-Nord (Langenhagen). Schießbetrieb findet zudem auch in Wülfel statt.
Schießsportabteilung des
Polizei-Sportvereins Hannover
Standort ist der Stadtteil Heideviertel.
Schießsportabteilung des
Post-Sportvereins Hannover
Standort ist der Stadtteil Bult. Bei den Schützenausmärschen 2018 und 2019 ging nur noch ein Uniformierter.
Uniformierte Schützengesellschaft v. 1837 Hannover Dieser Verein wird beim Schützen­ausmarsch durch die Schützengesellschaft Bremervörde dargestellt. Standort der restlichen Mitglieder ist die Südstadt.
Verein für Freihandschießen Hannover
v. 1862
Standort ist Wülfel.
Schützengesellschaft „Wilhelm Tell“ Hannover v. 1952 Der Name bezieht sich auf den sagen-
haften Kunstschützen. Standort des
Vereins ist Kleefeld.
Schützengesellschaft „Heimat“ v. 1925 Standort ist Linden-Süd.
Bürgerschützengesellschaft Herrenhausen v. 1908 Herrenhausen als Standort kann bisher nicht bestätigt werden.
Schützengesellschaft Herrenhausen
v. 1901
Schützenverein „Hubertus“ v. 1954 Der Name bezieht sich auf den Schutz­patron der Jäger. Standort des Vereins ist Herrenhausen.
Jagd- und Sportschützenvereinigung
v. 1982
Schießbetrieb findet in Letter statt; der Standort des Vereinslokals ist unbekannt.
Schützengilde Kirchrode v. 1836
Jagdsportgesellschaft Kleefeld v. 1910 Hierbei handelt es sich um einen reinen Männerklub.
Uniformierte Schützengesellschaft
Klein-Buchholz v. 1856
Der frühere Stadtteil gehört heute weitgehend zu Bothfeld. Der Verein hat seinen Standort in Bothfeld, aber nicht im Klein-Buchholzer Gebiet. Schießbetrieb findet außerdem auch in Wülfel statt.
Schützengesellschaft „Lauenrode 09“ Der Name bezieht sich auf die frühere Burg, die auf der Fläche der Calenberger Neustadt stand, wo nach ihrer Schleifung das Papagoyenschießen stattfand. Standort ist die Südstadt.
Schützengesellschaft Limmer v. 1894
Damen-Schießclub Linden v. 1977 Hierbei handelt es sich um den letzten verbliebenen reinen Frauenklub. Der Standort des Vereins ist bisher unbekannt.
Bürgerschützengesellschaft zu Linden
v. 1906
Standort ist Linden-Mitte.
Freihand-Schützengesellschaft Linden
v. 1906
Standort ist Linden-Süd.
Schützengesellschaft Linden v. 1904 Hierbei handelt es sich um einen reinen Männerklub. Schießbetrieb findet in
Wülfel und auch in Oesselse statt. Inwieweit sich Vereinsleben in Linden abspielt, ist unklar. Am Lindener Schützenausmarsch nimmt man gar nicht oder nicht in Stammuniform teil.
Uniformierte Schützengesellschaft
Misburg v. 1862
Standort ist Misburg-Nord.
Bürgerschützen des nördlichen Stadtteils
v. 1906

(darin enthalten der Schützenclub „Germania“ Hannover v. 1974)
Der Name bezieht sich auf den Stadtteil Nordstadt, wo noch immer die Vormärsche beginnen. Jedoch hat der Verein seinen Standort heute ganz woanders, in Langenhagen. Die Germania zuzuordnen­den Mitglieder gehen beim Schützen­ausmarsch nach wie vor in ihrer eigenen Uniform.
Schützengesellschaft Ricklingen v. 1853
Schützenverein Stöcken v. 1898
Südstädter Schützengesellschaft v. 1898
Schießsportabteilung des
Fanfarencorps` Vahrenheide
Standort ist nicht Vahrenheide, sondern
die Südstadt.
Schießsport Vahrenheide v. 1967 Standort ist der Stadtteil Sahlkamp.
Schützengesellschaft Vahrenwald v. 1848 Außer in Vahrenwald findet der Schieß­betrieb auch im Stadtteil Heideviertel statt.
Schützenverein Vinnhorst v. 1907 Dieser Verein ist kein Mitglied des „Verbandes Hannoverscher Schützen­vereine“, nimmt aber selbstverständlich am Schützenausmarsch teil. Vinnhorst als Standort kann bisher nicht bestätigt werden.
Schützengesellschaft der Weststadt
v. 1904
Der verwendete Ortsname ist ein nur im Schützenwesen geläufiges Synonym für die Calenberger Neustadt (s. alte Plakette mit Duve-Brunnen). Jedoch hat der Verein seinen Standort heute ganz woanders, in Vahrenwald.
Uniformierte Schützengesellschaft Wettbergen v. 1924 Dieser Verein ist kein Mitglied des „Verbandes Hannoverscher Schützen­vereine“, nimmt aber selbstverständlich
am Schützenausmarsch teil.
Schützengesellschaft Wülfel v. 1896

Die Jahreszahlen sind grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen. Auch wenn sie fest zu den Vereinsnamen gehören, hält sich ihre Aussagekraft stark in Grenzen. Tatsächliche Meilensteine im Entstehen der Vereinslandschaft waren die Gründungen der USG v. 1837, des VfF v. 1862 und des HJK v. 1878. Alle anderen nach Hannover benannten Vereine weisen spätere Gründungsjahre auf. Wenn man beobachtet, daß Schützenvereine aus vielen deutschen Orten dagegen teilweise Jahreszahlen bis hinunter ins 12. Jahrhundert führen, kommt indessen die Frage auf, wieso die Vereine in der „Deutschen Schützenstadt“ vergleichsweise so jung sind. Nun, die anderen schummeln. Auch sie kannten vereinsartige Zusammen­schlüsse nicht eher als die Hannoveraner. Es weilt im Schützenwesen die Eigenart, irgendwelche möglichst alten Daten mit Verbindung zum Schießen einfach als Gründungsjahr auszuerwählen. In Hannover gab es diesbezüglich den Einzelfall der etwa 1870 entstandenen Montags-Schützengesellschaft v. 1611, welche willkürlich auf das historische Sonntagsschießverbot anspielte. Besonders unter den Stadtteilklubs wird gern nach immer früheren Belegen gejagt. Drei Beispiele: Aus der Fusion zweier Döhrener Vereine mit den geführten Gründungsjahren 1899 sowie 1901 ging die heutige Schützenvereinigung v. 1861 hervor, angelehnt an das Jahr, in dem Georg V. ein Königsschild für irgend einen Schießwettbewerb in Döhren stiftete. Die 1900 gegründete Schützengilde Kirchrode v. 1836 setzt sich durch Geltendmachung einer in Kirchrode gefundenen Königsscheibe, über die sonst nichts weiter bekannt ist, sogar an die gesamthannoversche Altersspitze. Und die ursprünglich mit der Jahreszahl 1903 versehene Uniformierte Schützengesellschaft Klein-Buchholz ließ sich 1989 als 100-jähriger Jubilar im Vorzug feiern (s. auch das Bild von der Königsscheibe), um ab 2002 das vermeintliche Geburtsjahr noch weiter auf 1865 runterzudrücken ...
Bis zur Mitte der 1980er Jahre wurden in Hannover wie am Fließband Schützen­vereine gegründet. Doch hinter der SSG Tannenkamp hörte es 1987 schlagartig auf. Einen Nachzügler gab es noch mit dem SC Feierabend v. 2008, der in Wahrheit von 1993 stammte und ab 1994 beim Schützenausmarsch mitging. Ob eine hohe Zahl an Vereinen überhaupt als erstrebenswerter Zustand zu werten ist, wäre an anderer Stelle zu besprechen. Jedenfalls zeigt sich klipp und klar, daß der vorher so sprudelnde Überschuß an Energie seit nunmehr einem Viertel­jahrhundert vollständig versiegt ist. Im Gegenteil, seit 1997 schmilzt die Vereinslandschaft wieder dahin. Ein Verzeichnis der historischen Vereine findet sich im Geschichts­bereich unter „Vereinsfriedhof“ (hier in neuem Tab öffnen). Von den dort genannten Vereinen sind Cellerstraßen-Distrikte, SSC Mittelfeld, Kleeblatt 99 und die Montags-SG vermutlich noch nicht endgültig aufgelöst.
Über die Liste hinaus bestehen in Hannover mehr als zehn weitere Schießsport­vereine, denen Uniformen und Umzüge zuwider sind. Ausgerechnet in dieser Stadt ist das natürlich äußerst unverständlich und bitter. Obendrein bildet einer dieser Klubs sogar den mit 250 Mitgliedern größten Schützen- bzw. Schießsport­verein Hannovers. Auch die Gilde-Reiterei betreibt übrigens Schießsport (in Döhren), aber da sie beim Schützenausmarsch nicht als Schützenverein in Erscheinung tritt, ist das hier weniger von Belang. Andererseits sind im „Verband Hannoverscher Schützenvereine“ noch einige uniformierte Schützenvereine aus Vororten registriert: Schützengesellschaft Empelde v. 1925, Schützenverein Grasdorf v. 1883, Schützengesellschaft Hemmingen v. 1912, Schützenverein Laatzen gegr. 1904 sowie der nicht mehr beim Schützenausmarsch aktive Damen-Schießclub v. 1965 Hemmingen-Westerfeld (und der phantomartige Schützenverein Altwarmbüchen). Bald werden vermutlich noch die Vereine aus Letter und evtl. Seelze hinzustoßen.



- MUSIKZÜGE -

Nun folgt eine Auflistung derjenigen hannoverschen Blasorchester, die sich auch als Musikzüge betätigen. Zum Verständnis für die Stilkategorien s. die Unterseite „Die Musikzüge“. Vorhandene Netzseiten lassen sich wieder durch Anklicken aufrufen.

Musikzug Anmerkungen
Spielmannszug der
Südstädter Schützengesellschaft
Letzter verbliebener reiner Spielmannszug!
Spielmanns- und Fanfarenzug der
Freiwilligen Feuerwehr Hannover
Spielmannszug und Allgemeine Blaskapelle. Die Übungsstätte liegt in Bemerode.
Heeresmusikkorps Hannover Allgemeine Blaskapelle. Beitritt ist nur einem ausgewählten Personenkreis möglich.
Feuerwehr-Musikzug Misburg Allgemeine Blaskapelle.
Polizeiorchester Niedersachsen Allgemeine Blaskapelle. Beitritt ist nur einem ausgewählten Personenkreis möglich.
Üstra-Blasorchester Allgemeine Blaskapelle. Beitritt ist nur einem ausgewählten Personenkreis möglich.
Feuerwehr-Musikzug Wettbergen Allgemeine Blaskapelle.
Fanfarenzug „Alt-Linden“ v. 1964 Marchingband. Der Name bezieht sich auf den Ausgangsverein Schützenclub Alt-Linden, hat demnach keine geographische Bedeutung, zumal sich die Vereine vollkommen auseinandergelebt haben. Die Übungsstätte liegt evtl. in Letter. Es gibt auch eine Puschelgruppe.
Musikzug der Funkenartillerie Blau-Weiss Hannover-Döhren Marchingband.
Hannoversches Showcorps „Bogart“
v. 1991
Marchingband. Die Übungsstätte liegt in Gleidingen. Es gibt auch eine Puschel­gruppe.
Musikcorps „Dance and Drums“ Marchingband. Die Übungsstätte liegt evtl. in Ricklingen. Es gibt auch eine Puschel­gruppe.
Fanfarenkorps Hannover v. 1973 Marchingband. Die Übungsstätte liegt in Vinnhorst. Ob die beim Schützenausmarsch 2019 vorhandene Puschelgruppe richtig dazugehört, ist noch unklar.
Marchingband „Flying Drums“ Hannover Marchingband. Die Übungsstätte liegt in Hainholz. Es gibt auch eine Fähnchen­gruppe.
Fanfarenzug der Schreberjugend Hannover v. 1962 Marchingband. Die Übungsstätte liegt in Vahrenwald. Es gibt auch eine Puschel­gruppe.
Fanfarencorps Vahrenheide Marchingband. Die Übungsstätten liegen in Vahrenheide und Vahrenwald. Eine Puschelgruppe wird angestrebt.
Parforcehorncorps Hannover
„Treffpunkt Fermate“
Jagdhornbläser. Die Übungsstätte liegt in Bothfeld. Nach 2011 ist man beim Schützen­ausmarsch säumig.
Parforcehorn-Bläsercorps „Hubertus“ Hannover Jagdhornbläser. Die Übungsstätte liegt evtl. im Stadtteil Mitte.
Die Hannöverschen Jagdhornbläser Jagdhornbläser. Die Übungsstätten liegen im Roderbruch und in Kirchrode. Nach 2017 ist man beim Schützenausmarsch säumig.
Hannover City Pipes & Drums Dudelsackgruppe. Die Übungsstätte liegt in Ricklingen. Mit Hilfe zweier auswärtiger Gruppen konnte man beim Schützen­ausmarsch 2017 erstmals und bisher einmalig auftreten.